Hintergrund

Im Rahmen von .NET-Projekten sind  XML-Kommentare eine gute Möglichkeit seine Methoden und Klassen zu kommentieren. Die Kommentare werden von der Entwicklungsumgebung ausgewertet und vom integrierten Intellisense  angezeigt wenn man eine der dokumentierten Klassen oder Methoden verwendet.
Visual Studio bietet die Möglichkeit bei jedem Build-Vorgang die kompletten XML-Kommentare in eine XML-Datei zu extrahieren. Die extrahierte XML-Datei kann verwendet werden um von anderen Applikationen aus auf die Dokumentation zuzugreifen ist aber als Referenz / Dokumentation eher weniger geeignet.

Will man die Dokumentation z.B. auf einer Projekt-Webseite veröffentlichen oder daraus ein PDF-Dokument generieren bietet sich Doxygen als freies Dokumentations-System an.

Doxygen

doxygen bietet die Möglichkeit direkt  aus dem Code eine HTML oder LaTeX-Dokumentation zu generieren. In Verbindung mit dot oder graphviz besteht sogar die Möglichkeit die Abhängigkeiten der Klassen grafisch darstellen zu lassen. Im folgenden beschreibe ich die Installation von Doxygen und wie man aus einem C#-Projekt eine HTML-Dokumentation generiert.

  1. Download von doxygen und Installation mit den Defualt-Einstellungen
  2. Konfiguration von doxygen über das Doygen GUI frontend
  3. Unter “Project”:
    - Pfad für Arbeitsverzeichnis festlegen
    - Projektname, Version, Logo etc. definieren
    - Pfad auswählen in dem sich die Quellen des C#-Projekts befinden und ggf. Rekursive Suche verwenden
    - Ausgabeverzeichnis für die Dokumentation definieren
  4. Unter “Mode”:
    - Auswählen ob alle oder nur dokumentierte Entitäten extrahiert werden sollen
    - Programmiersprache für die die Ausgabe optimiert werden soll wählen (hier C#)
  5. Unter “Output”:
    - HTML Ausgabe wählen
    - falls gewünscht kann man die Farben der Webseite und eine Navigationsleiste parametrieren
  6. Unter “Diagrams”:
    - Hier habe ich das dot Werkzeug aus dem GraphViz Paket gewählt, weil damit deutlich bessere Diagramme generiert werden als mit dem integrierten Klassendiagramm-Generator
  7. Unter dem Reiter “Expert” kann die zu generierende Dokumentation noch im Detail angepasst werden.
    - Unter dem “Topic” “Project” sollte der Wert “OUTPUT_LANGUAGE” auf “German” gesetzt werden falls man deutsche Kommentare verwendet hat
    - Die Option “FULL_PATH_NAMES” sollte deaktiviert werden das sonst der Projekt-Pfad komplett mit in die Dokumentation aufgenommen wird.
    - Um die Diagramme erzeugen zu können muss der Pfad zum GraphViz-Paket unter “Dot” angegeben werden.
  8. – Die anderen Optionen können verwendet werden um ein Fein-Tuning der Dokumentation vorzunehmen. Die einzelnen
  9. Unter dem Reiter “Run” mit “Run doxygen” den Vorgang starten…
    - Doxygen sucht nun im angegebenen Verzeichnis nach Source-Code und generiert daraus die Dokumentation im HTML-Format.
    - Nach Abschluss des Vorgangs lässt sich über den Button “Show HTML output” die generierte HTML-Dokumentation aufrufen.

In diesem Artikel beschreibe ich, wie man in Windows XP vom Toshiba Bluetooth Stack auf den Microsoft Bluetooth Stack wechselt. Dies ist leider notwendig, weil sonst einige Anwendungen nicht mit dem internen Bluetooth Modul des ASUS A6Va funktionieren.

Zunächst schaltet man das BT Modul über die Tasenkombination “Fn + F2″ aus und deinstalliert über die “Windows Systemsteuerung / Software” den Toshiba Bluetooth Stack.
(1) Device-ID des Bluetooth-Moduls herausfinden:
(a) Mit “Fn + F2″ das Modul wieder aktivieren.
(b) Jetzt unter Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System -> Hardware -> Geräte-Manager wählen
(c) Das BT Modul suchen (bei mir gelbes Ausrufezeichen, unbekanntes USB Gerät UPGZ)
(d) Mit einem Rechtsklick darauf dann die “Eigenschaften” auswählen.
(e) Den Reiter “Details” auswählen
(f) Im Drop-Down Menü den Punkt “Hardwarekennungen” auswählen und die Bezeichnung notieren (sollte etwa so aussehen VID_xxxx&PID_xxxx, der Rest kann ignoriert werden)
(g) Mit “Fn + F2″ das Modul wieder deaktivieren.

(2) Die Gerätekennung in die bth.inf aufnehmen.
(a) Start -> Ausführen -> %windir%\inf
(b) die Datei bth.inf suchen, falls diese nicht vorhanden ist kann sie auch von der Windows CD extrahiert werden.
(c) Sicherung der Original-Datei erstellen
(d) die Datei mit einem Text-Editor öffnen
(e) in der “Device Section” am Anfang der Datei den Teil für Sony BT finden und die erste Zeile wie folgt abändern:
[Sony.NT.5.1] USB Bluetooth Device= BthUsb, USB\Vid_044E&Pid_3001 USB Bluetooth Device= BthUsb, USB\Vid_044E&Pid_3003Sony Bluetooth USB Adapter= BthUsb, USB\Vid_044E&Pid_3004USB Bluetooth Device= BthUsb, USB\Vid_044E&Pid_3007
Es sollte hier natürlich die entsprechende VID / PID eingetragen werden, die vorher notiert wurde.
(f) Die Datei speichern und den Editor schliessen.
(g) Rechtsklick auf die Datei und “Installieren” auswählen.

(3) BT Monitor für MS Stack installieren.

http://cdgenp01.csd.toshiba.com/content/support/downloads/sm65btmon.exe(a) Den Bluetooth Monitor for MS Stack bei Toshiba herunterladen.
(b) Doppelklick auf die Datei, dann werden die Dateien entpackt.
(c) Monitor installieren.
(d) PC neu starten

(4) Microsoft Stack wird installiert
(a) Mit “Fn + F2″ Bluetooth Modul einschalten
(b) Windows startet den Setup-Wizard für neue Hardware
(c) Windows automatisch nach den benötigten Treibern suchen lassen (Nur dieses eine Mal).
(d) Windows findet weitere unbekannte Hardware, auch dafür die Treiber automatisch suchen lassen…
(e) Mit “Fn + F2″ Modul abschalten und PC neu starten.

(5) Bluetooth Verbindung einrichten
(a) Nach dem Neustart Bluetooth Modul einschalten. Nun sollte unten in der Taskleiste das Bluetooth-Symbol erscheinen.
(b) Mit Doppelklick darauf das Bluetooth-Einstellungen-Fenster öffnen und über “Hinzufügen” nach BT-Geräten die sich in Reichweite befinden suchen.
(c) Nachdem eine Paarweise Verbindung hergestellt wurde, kann man auch Anwendungen wie z.B. Salling Clicker mit dem internen BT Modul des ASUS A6Va verwenden.

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